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Wetzlar: Auf Anregung des DRK-Landesverbandes Hessen e. V. haben die Rotkreuz Kreisverbände Wetzlar und Dillkreis Priska Hinz als heimische Bundestagsabgeordnete zu einem Gespräch über die Eckpunkte der Gesundheitsreform 2006 eingeladen. Ein besonderes Anliegen war den Rotkreuz-Verbänden, die Folgen der geplanten dreiprozentigen Kürzung der "Fahrtkosten" im Rettungsdienst darzustellen. Eine solche pauschale Regelung würde für die Rettungsdienste in Hessen massive Einschnitte bedeuten.
In einem einstündigen Gespräch informierte sich Hinz ausführlich über die Auswirkungen der geplanten Kürzungen. Besorgt äußerten sich die Vertreter des Roten Kreuzes darüber, dass weitere Kürzungen dazu führen würden, dass das bisherige Qualitätsniveau der Rettungsdienste im Lahn-Dill-Kreis zwangsläufig sinkt. Aus Sicht des Roten Kreuzes würde für Hessen eine pauschale Regelung zu einer Verschlechterung der Patientenversorgung führen, ohne dass im Gesamtsystem Gesundheitswesen tatsächlich Kosten eingespart würden.
Hinz sicherte zu, in ihrer Fraktion und mit den hessischen Kollegen die Problematik zu diskutieren und ihre Bedenken auch auf Bundesebene einzubringen. Zum Abschluss besichtigte die Abgeordnete die Rettungsstation des Roten Kreuzes in Wetzlar. Ausführlich ließ sie sich von einem Mitarbeiter des Rettungsdienstes den Ablauf eines Einsatzes und die medizinische Ausstattung zur Notfallversorgung erläutern.