Priska Hinz, MdB

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8. März 2007

Mehr Autonomie für Schulen, aber keine "Entstaatlichung"

Zum ersten Jahresgutachten des Aktionsrates Bildung erklärt Priska Hinz, bildungspolitische Sprecherin:

Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Diskussion über Bildungsreformen weitergeht. Viele Empfehlungen des Aktionsrates zur Autonomie von Schulen entsprechen grüner Programmatik. Ihre Umsetzung ist überfällig. Auch wir wollen eigenverantwortliche Schulen, die Entscheidungen über ihr Budget und die Einstellung ihrer Fachkräfte selbst treffen. Autonomie umfasst unserer Ansicht nach aber auch, dass Schulen selbstständig entscheiden können, ob sie eine Gemeinschaftsschule werden wollen. Die Vorgabe einer zweigliedrigen Struktur erschließt sich uns daher nicht.

Im Bereich der frühkindlichen Bildung sehen wir grüne Forderungen ebenfalls gestärkt. Auch wir wollen Erzieherinnen und Erzieher künftig auf Hochschulniveau ausbilden.

Unsinnig sind dagegen Vorschläge, Verträge für Lehrerinnen und Lehrer grundsätzlich zu befristen, oder Schule zu "entstaatlichen". Mit solchen Ideen werden Schulen nicht besser. Und Verbündete für eine echte Qualitätsentwicklung an Schulen gewinnt man auf diesem Wege ganz bestimmt nicht.

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