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PRESSEMITTEILUNG

NR. 0755/2007
Datum: 28. Juni 2007

Nicht nachlassen bei der Ausbildung

Zu den aktuellen Ausbildungszahlen erklärt Priska Hinz, bildungspolitische Sprecherin:

Es ist erfreulich, dass seit Jahren die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze erstmals wieder leicht angestiegen ist. Doch das ist lange nicht genug. Die Wirtschaft darf bei der Ausbildung nicht nachlassen. Denn es ist erst Juni und die Abgänger aus den Schulen und Warteschleifen kommen erst noch.

Ohne die vielen staatlich geförderten außerbetrieblichen Ausbildungsplätze wäre die Lage wesentlich schlechter. Weiterhin sehr problematisch ist die hohe Zahl der Altbewerber. Der klassische Übergang von der Schule direkt in die Ausbildung, ist nicht mehr die Regel: Nur noch 40% der Bewerberinnen und Bewerber kommen aus dem aktuellen Schulabgangsjahr, das sind noch einmal zehn Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.

Gerade für die Gruppe der Altbewerberinnen und Altbewerber sind also noch deutlich mehr Ausbildungsplätze nötig. Auch müssen Jugendliche mit Migrationshintergrund verstärkt von neuen Plätzen profitieren. Sie haben nach wie vor trotz gleicher schulischer Leistung nicht dieselben Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen.