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Ein gutes Jahr lang tagte der Innovationskreis der Bundesbildungsministerin und heraus kam nichts als Altbekanntes.
Unterstützt werden Gesetzesnovellierungen, die falsche Anreize setzen, wie z.B. der Kombilohn für unter 25jährige oder das EQJ, das ohne Pflicht zum Berufsschulunterricht und Zeugnisvergabe keine Anrechnung in der Ausbildung erfahren kann.
Insgesamt sind die Leitlinien unverbindliche Willensbekundungen zum Abbau der Schulabbrecherquoten und zur besseren Berufsberatung.
Für echte Strukturreformen hat der Mut gefehlt. Solche wären u.a. die Zertifizierung von Qualifizierungsmaßnahmen, die damit grundsätzlich anrechnungsfähig würden, sowie die Formulierung von Ausbildungsbausteinen für alle Berufe. Gerade für die gering qualifizierten Schülerinnen und Schüler sowie die Altbewerberinnen und Altbewerber wäre dies aber dringend notwendig, denn nur so lässt sich der Übergang von Schule zu Beruf verbessern.
Kein guter Tag für die Jugendlichen und schlechte Aussichten auf Besserung.
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