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Zu den aktuellen Ausbildungszahlen erklärt Priska Hinz, bildungspolitische Sprecherin:
Um dem Fachkräftemangel etwas entgegenzusetzen, reicht der Ruf ins Ausland nicht, auch im Inland sind weitere Anstrengungen nötig. Die Wirtschaft muss vor der eigenen Haustüre kehren und mehr betriebliche Ausbildungsplätze schaffen. Schließlich gibt es noch tausende von Altbewerbern und unversorgten Jugendlichen.
Besonderes Augenmerk verdienen die Geringqualifizierten. Für ihren Einstieg in eine gute Ausbildung müssen Wirtschaft und Politik viel mehr tun – zum Beispiel die Struktur und Qualität der Ausbildung verbessern. Hier macht die Bundesregierung zu wenig! Die Stuhlkreise der Bildungsministerin haben bisher enttäuscht. Der Innovationskreis Berufliche Bildung hat nur minimale Veränderungen der Ausbildungsstruktur vorgeschlagen, die keine Wirkung entfalten werden.
Das Übergangssystem von der Schule in die Ausbildung muss reformiert werden. Wir Grünen fordern daher eine echte Strukturreform, die es den Jugendlichen erlaubt, all das auf die Ausbildung anzurechnen, was sie in vorbereitenden Maßnahmen und Kursen erlernt haben.
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