Priska Hinz, MdB

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5. September 2007

SCHRIFTLICHE FRAGE: Ausbildereignungsverordnung

Abgeordnete Priska Hinz (Herborn) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN):

Zu welchen Ergebnissen in Bezug auf die Anzahl der angebotenen Lehrstellen kommt die Evaluation des Aussetzens der Ausbildereignungsverordnung (AEVO), die laut Bundesregierung seit Juni 2007 den Ressorts und Sozialpartnern vorliegt (vgl. Bundestagsdrucksache 16/5015, S. 51), und welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung daraus?

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Andreas Storm

In dem vorliegenden Zwischenbericht zur Evaluierung der Aussetzung der AEVO wird hinsichtlich des quantitativen Effekts aus Sicht dieses Forschungsvorhabens Folgendes ausgeführt: Für "neu abgeschlossene Ausbildungsverträge liegt die obere Grenze für die Jahre 2003 bis 2006 bei insgesamt ca. 67 000 bzw. ca. 17 000 Neuabschlüssen pro Jahr und die untere Grenze bei 17 000 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen für die Gesamtzeit bzw. ca. 4 250 pro Jahr." Bei der Bewertung der quantitativen Effekte wird auch zu berücksichtigen sein, ob auch andere Rahmenbedingungen und Aktivitäten, wie eine bessere Konjunktur oder der Ausbildungspakt ursächlich bzw. mitursächlich sind.

Der vorliegende Zwischenbericht zur Wirksamkeitsanalyse der Aussetzung der AEVO wird derzeit durch Fallstudien ergänzt. Die Bundesregierung wird nach Vorliegen des Gesamtberichts unter Berücksichtigung der Stellungnahmen der Sozialpartner über das weitere Vorgehen entscheiden.

 

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