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Zur Ansage des Unions-Fraktionsvorsitzenden Kauder, im Rahmen der Riester-Rente bald auch Wohneigentum zu fördern, erklärt Priska Hinz, bildungspolitische Sprecherin:
Sonntags reden sie vom lebenslangen Lernen, wochentags stecken sie das Geld aber lieber in Beton.
Die Große Koalition schließt offensichtlich einen weiteren Formelkompromiss, der Deutschland nicht voran bringen wird. Statt an die Zukunft zu denken und die Riester-Rente auch für die Entnahme für Weiterbildung zu öffnen, soll dieses wichtige Standbein der individuellen Altersvorsorge nur für die Finanzierung von Immobilien nutzbar gemacht werden.
Wer noch immer nicht begriffen hat, dass gute Bildung die beste Vorsorge fürs Alter und gegen Arbeitslosigkeit ist, dem ist wirklich nicht zu helfen. Die Koalitionsparteien regieren auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner, statt Zukunftsvisionen zu haben. Der Streit wird geschlichtet, indem die Union die Bausparprämie behalten darf, während die SPD dafür das "Eigentumswohnungsriestern" bekommt. Ein Armutszeugnis!
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