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Schule

7. Mai 2008

Steuerabzug beim Schulgeld muss bleiben

Schule oder Foederalismusreform

Zur geplanten Abschmelzung der steuerlichen Abzugsfähigkeit des Schulgeldes im Referentenentwurf des Jahressteuergesetzes 2009 erklären die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christine Scheel und die bildungspolitische Sprecherin Priska Hinz:

Wir fordern den Steuerabzug beim Schulgeld zu erhalten. Die Pläne der schwarz-roten Bundesregierung gehen an der Lebensrealität vorbei. Private Schulen erhalten ein Viertel weniger staatliche Unterstützung als die öffentlichen Schulen. Der Rest muss von den Familien durch Schulgeldzahlungen aufgebracht werden. Die steuerliche Absetzbarkeit ist notwendig, um die Nachteile für diese Familien etwas auszugleichen.

Solange private Schulen weniger staatliche Unterstützung bekommen als öffentliche Schulen, muss die 30%ige Absetzbarkeit des Schulgeldes erhalten bleiben. Dies ist im Sinne der Vielfalt der Schulformen und der Wahlfreiheit der Familien.