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Die Schulkommission der Heinrich-Böll-Stiftung hat nach einjähriger Arbeit ihre Empfehlung "Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf. Damit Bildungsarmut nicht weiter vererbt wird" vorgestellt. Diese Empfehlung wurde im Anschluss an die Empfehlungen der Bildungskommission erarbeitet, bei denen es um die Verantwortung für gelingende Bildungsprozesse ging.
Hier jedoch wird ein besonders vernachlässigtes Thema in den Mittelpunkt gestellt: Die Bildungsprobleme der als Risikogruppe eher ausgegrenzten als beachteten Jugendlichen. Obwohl alle über die Jugendlichen der sogenannten Risikogruppe sprechen, passiert tatsächlich viel zu wenig an wirksamen Maßnahmen. Diese ungenügende und halbherzige Beschäftigung mit den Lebens- und Bildungschancen der Risikogruppe ist das zentrale Motiv für die Empfehlung.
Die Fokussierung auf diese Risikogruppe eröffnet zugleich Reformstrategien für das gesamte Schulsystem, da die Lösungsvorschläge für diese Gruppe Verbesserungen in der Förderfähigkeit der Schulen insgesamt nach sich ziehen.
Aus der Arbeit der Schulkommission resultieren folgende fünf Vorschläge: