Priska Hinz, MdB

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4. Mai 2009

Priska Hinz setzt sich für Belange der BI Volpertsberg ein

Bundestagsabgeordnete sucht Gespräch mit Umweltministerin

Herborn-Seelbach: "Es wird schwierig, aber ich werde die Bürgerinitiative bei ihrem Einsatz für die heimische Naturlandschaft unterstützen!" So lautet das Fazit eines Gespräches der Herborner Bundestagsabgeordneten Priska Hinz mit der Initiative "Contra Abbau Volpertsberg" (CAV) im Stadtteil Seelbach. Die Gegner der Erweiterung des Steinbruches der Firma Jakob und Weigel um den Vorsitzenden Christian Görzel schilderten Hinz sowie weiteren Vertretern der GRÜNEN aus Herborn, Mittenaar und Sinn die Auswirkungen auf Natur und Fremdenverkehr.

Mit einer 3D-Karte, Grafiken und Fotomontagen verdeutlichte Görzel die Lage und die Dimensionen des geplanten Abbaus "Die Seelbacher müssen befürchteten, dass der Volpertsberg, der als Erholungsgebiet beliebt ist, mit dem Abbau von Diabas für den Straßenbau über Jahre hinweg zum großen Teil verschwinden wird", so Görzel. Die einschneidenden Veränderungen des Landschaftsbildes müssten auch die Herborner, Burger und Ballersbacher, vor deren Nase sich ein bewaldeter Bergkegel verabschiede, hinnehmen. Für den Tourismus, in den zurzeit mit neuen Wander- und Fahrradwegen investiert wird und der neue Arbeitsplätze schaffen soll wäre dies ebenfalls ein Rückschlag.

Hinz zeigte sich von den Ausmaßen der Erweiterung sowie dem Engagement der Bürger beeindruckt und versprach, die CAV bei ihrem Anliegen zu unterstützen. Als größtes Problem für den Widerstand gegen den Abbau sieht Hinz, dass die Abbaufläche im Staatswald liegt und der Landesbetrieb HessenForst bereits einen Pachtvertrag mit der Betreiberfirma geschlossen hat. Aus diesem Grund wird die GRÜNEN-Abgeordnete als ersten Schritt ein Gespräch mit der Hessischen Umweltministerin Silke Lautenschläger und Vertretern der CAV vereinbaren.

BI_Volpertsberg

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