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Zu der gescheiterten gemeinsamen Erklärung der Ausbildungspaktteilnehmer für das für Freitag vorgesehene Treffen in Berlin erklärt Priska Hinz, bildungspolitische Sprecherin:
Angesichts des drohenden Scheiterns des Ausbildungspakts fordere ich die Paktpartner auf, sich zusammenzureißen und auf jeden Fall zu einer Einigung zu kommen. Trotz der Wirtschaftskrise muss der Versuch unternommen werden, dass wieder so viele Ausbildungsplätze wie im letzten Jahr zur Verfügung gestellt werden. Nur dann erhalten die Schulabgänger und Altbewerber eine Chance.
Wer in der Krise nicht ausbildet, dem fehlen aufgrund der sinkenden Schulabgängerzahlen bald die gut qualifizierten Fachkräfte. Die Wirtschaft ist aufgefordert, in ihrem ureigensten Interesse zu handeln und die Zielzahl 600 000 Ausbildungsplätze zu erreichen.
Die Bundesregierung ist aufgefordert, die Unternehmen bei der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen zu unterstützen. Ausbildungsbegleitende Hilfen müssen intensiviert und verbessert werden, damit die Betriebe sich in der Krise zutrauen, auch Altbewerber auszubilden.
Zusätzliche Ausbildungsplätze sollen in Überbetrieblichen Ausbildungsstätten eingerichtet werden. Dort könnten beispielsweise große Teile des ersten Ausbildungsjahres stattfinden. Das würde die Unternehmen entlasten. Wir Grüne haben dafür das Konzept DualPlus entwickelt.
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