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Zur am Montag veröffentlichten Forsa-Umfrage "Familie und Wahl" erklärt Priska Hinz, bildungspolitische Sprecherin:
Bildungspolitik ist für die große Mehrzahl der Eltern wahlentscheidend. Die Grünen haben dem Rechnung getragen, und setzen nicht nur im Wahlkampf einen Schwerpunkt auf bessere Bildungs- und Betreuungsangebote. Denn nur wenn die Bundespolitik die richtigen Rahmenbedingungen setzt, können Kita und Schule besser werden.
Wir Grüne treten konsequent für mehr und bessere frühkindliche Bildung ein. Der Rechtsanspruch auf einen ganztägigen Kitaplatz ab dem ersten Lebensjahr ist ebenso wichtig wie die verbesserte Ausbildung von Erziehungskräften.
Ganztagsschulen und mehr Pädagogen an den Schulen wird es nur geben, wenn das Kooperationsverbot aufgehoben wird. Dafür kämpfen wir Grünen und sind uns mit der Mehrheit der Eltern in Deutschland einig: Neun von zehn Eltern sprechen sich für mehr Bundesbeteiligung im Bildungswesen aus.
Das alles kostet Geld. Um die notwendigen Investitionen in unser Bildungssystem zu finanzieren, fordern wir Grüne die Einführung eines Bildungssoli. Damit können die freiwerdenden Mittel aus dem Solidarpakt in gute Bildung investiert werden.
Und nicht zuletzt: Wenn immer mehr Eltern das Vertrauen in staatliche Schulen verlieren und vor allem die Eltern der Hauptschulkinder eine Privatschule bevorzugen würden, muss die Politik endlich reagieren. Auf dem Stundenplan einer gemeinsamen Bildungsstrategie von Bund und Ländern nach der Bundestagswahl muss längeres gemeinsames Lernen und eine individuelle Förderung stehen.